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	<description>Strategien für Pflege &#38; Soziales</description>
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		<title>Richtig gute Stellenanzeigen verfassen &#8211; Aufbau &#038; Anleitung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 17:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Top Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verwenden Sie diese 3 Wörter nur, wenn Sie potenziellen Kandidaten schon in der Überschrift signalisieren wollen, dass Sie sich nicht mit Ihnen beschäftigt haben und sich eine Bewerbung in Ihrem Unternehmen unter keinen Umständen lohnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://caspercare.de/praxiswissen/richtig-gute-stellenanzeigen-verfassen/">Richtig gute Stellenanzeigen verfassen &#8211; Aufbau &amp; Anleitung</a> erschien zuerst auf <a href="https://caspercare.de">caspercare.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was glauben Sie, hat den größeren Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg einer Stellenanzeige in den sozialen Medien? Das verwendete Bildmaterial, die <em>Benefits</em> des Jobs oder womöglich das Gehalt? Man kann immer wieder beobachten, dass einigen Bestandteilen von bezahlten Anzeigen viel mehr Bedeutung zugemessen wird, als ihnen eigentlich zusteht oder noch schlimmer: dass Stellenanzeigen nach dem &#8222;Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Schema&#8220; verfasst werden. Denn am Ende entscheidet Ihr <em>Text</em> <span style="text-decoration: underline;">vor</span> allem anderen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Wie Sie Texte schreiben, die überzeugen und im Kopf bleiben<br /></strong></h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Ich weiß. Zu schreiben fällt vielen schwer und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Die richtigen Wörter wollen einem einfach nicht einfallen, obwohl man schon so lange an dem Text sitzt. Und manche sind sogar so verunsichert bei dem Gedanken, anderen ihre Texte vorlegen zu müssen, dass sie am liebsten erst gar keine schreiben, wenn es sich vermeiden lässt. Aus Angst, etwas &#8222;Falsches&#8220; zu schreiben oder weil man nicht sicher in Sachen Rechtschreibung ist. Mit so einem Text gibt man schließlich auch viel von sich preis.</span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Marketing nennen wir das professionelle Texten &#8222;<em>Copywriting</em>&#8222;. Die <em>Copy</em> ist viel mehr als eine bloße Beschreibung oder Aneinanderreihung von mehr oder weniger relevanten Informationen. Sie ist der strategische Leitfaden einer <em>jeden</em> Marketingmaßnahme und stellt insbesondere beim Recruiting eine der zentralen Überlegungen dar, die im Idealfall Einfluss auf den gesamten Bewerbungsprozess hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In diesem Beitrag nähern wir uns Schritt für Schritt einer sehr effektiven Herangehensweise zum Verfassen von Anzeigentexten, die garantiert erfolgreicher als herkömmliche Stellenanzeigen sind.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Professionelles Schreiben ist keine Kunst<br /></strong></h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Copywriting ist die Fähigkeit, mit Worten zu überzeugen, Emotionen zu wecken und Handlungen auszulösen. Das wiederum erfordert ein bisschen mehr, als nur ein paar Zeilen über ein Unternehmen oder eine freie Stelle zu schreiben. Richtig gute Texte machen den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Kampagne und einem vergeudeten Werbebudget aus. Den Unterschied zwischen <em>Verständnis</em> und <em>Oberflächlichkeit</em>. Den Unterschied zwischen <em>Authentizität</em> und <em>Oversharing</em>.</p>
<p>Schreiben ist aber auch eine ganz individuelle Angelegenheit, so wie das Erlernen der Sprache selbst. Doch was macht denn jetzt <i><span style="font-weight: 400;">wirklich</span></i> <i><span style="font-weight: 400;">gutes</span></i><span style="font-weight: 400;"> Copywriting aus? Wie hilfreich ist ChatGPT dabei und warum werden schlechte Texte zukünftig noch grandioser scheitern? Lassen Sie uns das im Folgenden Schritt für Schritt beleuchten.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Wo Texte im Bewerbungsprozess eine wichtige Rolle spielen<br /></strong></h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Copywriting entscheidet an viel mehr Orten über Erfolg und Misserfolg, als vielen bewusst ist. Dabei sollte man den folgenden Texten ganz besonders viel Beachtung schenken</span><span style="font-weight: 400;">:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Bezahlte Stellenanzeigen:</b><span style="font-weight: 400;"> Bilder sind bedeutend &#8211; Wörter sind <em>entscheidend</em></span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Landing Pages &amp; Karriereseiten:</b><span style="font-weight: 400;"> Jede Website steht und fällt mit ihrer Copy. Ohne überzeugenden Text sind das beste Design und die schönsten Bilder <em>nutzlos</em></span><span style="font-weight: 400;"><br /></span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Social Media Posts:</b><span style="font-weight: 400;"> Überschriften und zielgruppengerechte Sprache sind <em>mindestens</em> so wichtig wie Bild- &amp; Videoinhalte</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><b>Employer Branding:</b><span style="font-weight: 400;"> Wer sind Sie? Copywriting erzählt, was Sie als Arbeitgeber ausmacht und beantwortet die Frage, warum man sich <em>bei Ihnen</em> bewerben sollte</span><span style="font-weight: 400;"></span></li>
</ul></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Was eine gute Copy ausmacht<br /></strong></h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Gute Texte sind mehr als Worte, die hübsch klingen. Sie verfolgen einen klaren Zweck und basieren auf Psychologie, einer klaren Struktur und vor allem: <em>Empathie</em>!<br /></span></p>
<p><b>Zielgruppenkenntnis ist nicht gleich Zielgruppenverständis</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Sie können nicht schreiben, was Ihre Kandidaten lesen wollen, wenn Sie sie nicht verstehen &#8211; Es reicht also nicht, nur zu wissen, welchen Beruf Ihre Wunschbewerber erlernt haben. Was ist ihr Problem im jetzigen Job? Welche Fragen bewegen sie? Welche Lösung suchen sie? Ihr Text ist entweder zu 100% zielgruppenorientiert oder er ist zu 100% erfolglos.</span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><b>Es geht nicht um Sie</b><b><br /></b>Eine gute Copy ist ein 1-zu-1 Gespräch mit einer Person, um die sich alles dreht. Sprechen Sie nie zu einer beliebigen Gruppe von Bewerbern. Oder zu viel von Ihrem Unternehmen.<br /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"></span><b>Eine starke Überschrift</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Der erste Satz entscheidet. Er muss Aufmerksamkeit schaffen, Neugier wecken. Er muss anstecken, einen Gedanken hervorrufen oder eine Emotion auslösen. Keine gute Überschrift, keine Bewerbung.<br /></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><b>Klarheit &amp; Präzision</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Gutes Copywriting ist zugänglich, klar und direkt. Kommen Sie auf den Punkt! Floskeln und behördendeutsch sind fehl am Platz. Immer.</span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><b>Vertrauen wecken</b><b><br /></b>So gut wie jede Bewerber*in hat heutzutage schon schlechte Erfahrungen mit falschen Versprechen und schlechten Arbeitgebern gemacht. Eine gute Copy berücksichtigt Belege für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><b>Handlungsaufforderung</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Welche Handlung sollen die Lesenden durchführen? Die Handlungsaufforderung ist die zentrale Überlegung hinter jedem einzelnen Wort Ihres Textes. Geben Sie klare Anweisungen darüber, was als nächstes zu tun und was davon zu erwarten ist. </span><i><span style="font-weight: 400;">„Jetzt bewerben&#8220; oder &#8222;Jetzt Kontakt aufnehmen&#8220; erfüllt nichts davon.</span></i><i><span style="font-weight: 400;"></span></i><span style="font-weight: 400;"></span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Aufgaben der Copy<br /></strong></h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Ihr Text sollte einer klaren Struktur folgen und sowohl Schreibstil, Wortwahl als auch Ton sollten zu Ihren Wunschbewerbern passen und darauf ausgerichtet sein, Leser*innen vom einen zum nächsten logischen Schritt zu führen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Aufmerksamkeit schaffen</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">etwaige Probleme im jetzigen Job benennen</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Dringlichkeit erzeugen</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;">Interesse wecken</span><span style="font-weight: 400;"></span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Vertrauen aufbauen</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Qualifizieren</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Zum Handeln auffordern</span></li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Stellenanzeigen aus der Hölle &#8211; so schreiben Sie richtig schlechte Texte<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Leider entstehen schlechte Anzeigentexte genauso oft und schnell wie gute – und oft ist das Ergebnis nicht nur wirkungslos, sondern kann sogar rufschädigend sein.</span></p>
<p><b>Austauschbarkeit</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Eine Stellenanzeige, die genauso gut von jedem anderen Mitbewerber oder ChatGPT stammen könnte, bekommt keine Bewerbungen. Lieblos aneinander gereihte Benefits oder Buzzwords wie &#8222;<em>Komm&#8216; zur</em> <em>Nr.1</em></span><span style="font-weight: 400;">&#8220; oder &#8222;<em>der Marktführer für [&#8230;]</em>&#8220; schaffen keine Verbindung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><b>Schlechte Überschrift</b><b><br /></b>Der Klassiker: &#8222;Wir suchen / brauchen Dich&#8220;<br /></span></p>
<p><b>Kein Ziel</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Eine Copy, die nicht von der Handlungsaufforderung aus gedacht wird, erzeilt keine Bewerbungen. Wenn Lesende nicht wissen, was sie tun sollen, tun sie gar nichts! Es mag zwar naheliegend sein, aber versuchen Sie doch mal etwas anderes als &#8222;jetzt bewerben!&#8220;</span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><b>Nicht zielgruppengerechte Sprache oder behördendeutsch </b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">Copywriting darf nie distanziert sein, sondern ist immer so nah dran wie möglich am Lesenden. Schreiben Sie so, wie Ihre Wunschkandidat*innen sprechen.</span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><b>Kein Fokus auf die Zielgruppe</b><b><br /></b>Die Copy dreht sich nur um Ihr Unternehmen: <i>„<strong>Wir</strong> bieten [&#8230;]“. </i>Viel passender wäre stattdessen: <i>&#8222;<strong>Du</strong> wirst unsere [&#8230;] lieben!&#8220;</i></span><span style="font-weight: 400;"></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Leitfaden für den Aufbau einer guten Copy<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nehmen wir an, für eine fiktive Einrichtung suchen wir motivierte Medizinische Fachangestellte. Unsere größten Vorteile gegenüber Kliniken und Arztpraxen sind unsere g<em>uten und planbaren Arbeitszeiten</em>, eine <em>hervorragende Personaldecke</em> aufgrund unseres <em>zufriedenen Stammpersonals</em>, ausreichend <em>Zeit für die Arbeit mit den Klienten</em> und <em>Raum für aktive Mitgestaltung</em> und <em>individuelle Weiterwentwicklung</em>.</p>
<p>Vielleicht fällt es Ihnen schon auf &#8211; würden wir diese Vorteile einfach so in die Stellenanzeige schreiben, wären dies die üblichen Floskeln, die in fast jeder Stellenzeige zu finden sind. Und selbst <em>wenn</em> Ihr Unternehmen diese Werte wirklich lebt, wäre eine solche <em>generische</em> Anzeige nur wenig bis mäßig erfolgreich. Um Ihren Wunschkandidaten die Vorteile Ihres Unternehmens vor Augen zu führen, braucht es eine individuellere Ansprache, damit Ihre Zielgruppe versteht, welche Probleme sie in ihrem aktuellen Job hat und wie Sie diese Probleme lösen können.</p>
<p>So könnte der Aufbau einer Copy am Beispiel Ihrer Zielgruppe aussehen, ich übertreibe der Deutlichkeit halber ein wenig:</p>
<p><b>Überschrift</b><b> (Aufmerksamkeit)<br /></b><span style="font-weight: 400;"><em>„Du denkst, chaotische Dienstpläne und Dauerstress gehören zu Deinem Job dazu?”</em></span></p>
<p><b>Problem benennen</b><b><br /></b><em>&#8222;Im Durchschnitt opfert jede vierte Medizinische Fachkraft regelmäßig Zeit mit Familie und Freunden, weil sie aufgrund von Personalmangel und hohem Krankenstand einspringen muss.&#8220;</em></p>
<p><b>Dringlichkeit erzeugen</b><b></b><em><b><br /></b>&#8222;Häufig führt der Zeitdruck dazu, dass Du Dich nicht so gut um Deine Patienten kümmern kannst, wie Du es Dir vorstellst &#8211; Hast du Dich damit wirklich schon abgefunden?&#8220;</em></p>
<p><b>Lösung (Interesse wecken)</b><b><br /></b><em><span style="font-weight: 400;">&#8222;Stell Dir vor, Du könntest Deine Freizeit wieder verlässlich planen und endlich so professionell arbeiten, wie Du es für richtig hältst. In einem Team, auf das Du Dich verlassen kannst und in einem wertschätzenden Umfeld, das Deine Bedürfnisse ernst nimmt und Dein wertvolles Fachwissen anerkennt.”</span></em></p>
<p><b>Vertrauen</b><b><br /></b><span style="font-weight: 400;">“<em>Unsere Mitarbeiter*innen haben [Unternehmen] mit einer Bewertung von 4,8/5 Sternen auf Kununu zum Top- Arbeitgeber in der Region gewählt und sorgen durch regelmäßiges Feedback dafür, dass wir uns noch weiter verbessern können.&#8220;</em></span><span style="font-weight: 400;"></span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: 400;"><em>ggf. noch ein paar Vorteile aufzählen</em></span></li>
</ul>
<p><b>Qualifizierung<br /></b><span style="font-weight: 400;"><em>&#8222;Wir passen zu Dir und Deinen Vorstellungen, wenn Du eine abgeschlossene Ausbildung zur MFA hast, Dich bei der Arbeit endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren willst und Deine Freizeit ohne böse Überraschungen genießen möchtest</em><em>.&#8220;</em></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Handlungsaufforderung</strong><b></b><em><b><br /></b>&#8222;Nimm&#8216; Dir jetzt kurz zwei Minuten Zeit und hol&#8216; Dir Deinen Feierabend zurück!&#8220;</em></span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_12">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Die große Frage: kann KI das nicht einfach für mich machen?<br /></strong></h4></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Klar, wenn Sie möchten, dass Ihre Copies so wie die aus dem vorletzten Absatz rüberkommen. ChatGPT ist eine fantastische Inspiration, wenn Sie mal einen Hänger bei einer Formulierung oder eine Schreibblockade haben, die KI ist aber nur so gut, wie Sie sie mit Informationen füttern. Ansonsten produzieren Textgeneratoren, obwohl sie &#8222;<em>Künstliche Intelligenz</em>&#8220; genannt werden, wenig intelligente Massenware.</p>
<p>Nichtssagende Stellenanzeigen mit KI- generierten Bildern und Texten auf der Grundlage eines dreizeiligen <em>Prompts</em> sind schon millionenfach im Umlauf, es gibt keinen Grund, das noch nachzumachen. ChatGPT kann <em>großartige Ideen</em> für einzelne Formulierungen liefern, aber die Einschätzung, <em>ob</em> eine Formulierung <em>wirklich sitzt</em>, kann nur eine <em><strong>echte</strong> Copywriter*in</em> treffen. Denn das entscheidet am Ende über <em>Spam</em> oder ein Jobangebot, das die Zielgruppe wirklich abholt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_13">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Fazit<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="font-weight: 400;">Gute Stellenanzeigen entstehen weder zufällig noch am Reißbrett. Sie sind das Ergebnis von <em>Einfühlungsvermögen</em>. </span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;"></span><span style="font-weight: 400;">Gute Recruiter sind in der Lage, zu reflektieren und sich in andere hineinversetzen, ohne Floskeln zu reproduzieren. Versuchen Sie, sich anhand unseres Leitfadens an das Texten von modernen Stellenanzeigen heranzutasten. Sie werden feststellen, wie hilfreich es ist, sich dabei intensiver mit den Bewerbenden auseinanderzusetzen!<br /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie haben Schwierigkeiten bei der Umsetzung? Wir beraten Sie selbstverständlich gern kostenlos und unverbindlich, welche Recruitingstrategie für Ihr Unternehmen die richtige ist und unterstützen Sie dabei, Ihre Wunschbewerber zuverlässig und nachhaltig anzuziehen.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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		<title>Wie Agenturen Social Recruiting ruinieren &#8211; und wie Sie es viel besser hinbekommen</title>
		<link>https://caspercare.de/praxiswissen/wie-agenturen-social-recruiting-ruinieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 13:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Top Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In kaum einer Marketingdisziplin ist in den letzten Jahren eine so flächendeckende Goldgräberstimmung ausgebrochen wie im Fachkräfterecruiting für Unternehmen aus dem Pflege-, Gesundheits- und Sozialwesen...</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In kaum einer Marketingdisziplin ist in den letzten Jahren eine so flächendeckende Goldgräberstimmung ausgebrochen wie im Fachkräfterecruiting für Unternehmen aus dem Pflege-, Gesundheits- und Sozialwesen. Man muss schließlich nur eine zahlungskräftige Zielgruppe finden, die ein so großes und schmerzhaftes Problem hat, dass möglichst schnell viel Geld für die Lösung dieses Problems verlangt werden kann. Durch die steigende Bruttowertschöpfung in der Pflegewirtschaft und den sich immer weiter verschärfenden Fachkräftemangel war die Branche schnell als <em>Hochpreiskunde</em> identifiziert und zum Abschuss freigegeben.</p>
<p>Waidmannsheil!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Anfang 2020/2021 war alles noch so einfach: bezahlte Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken waren ein echter Gamechanger. Selbst die simpelsten Anzeigen wurden vom Algorithmus zielsicher auf den Endgeräten der potenziellen Bewerber platziert und qualifizierte Bewerbungen konnten am Fließband zu verhältnismäßig geringen Kosten generiert werden.</p>
<p>Schnell hatten <em>klassische</em> Marketingagenturen und Unternehmensberatungen den Bedarf bei Ihren Kunden erkannt und eine zusätzliche lukrative Einnahmequelle entdeckt. &#8222;Brot und Butter&#8220; &#8211; Geschäft sozusagen, leicht verdientes Geld im Geschäftsalltag und durchaus sinnvoll für beide Seiten, allerdings ohne, dass jemand wirklich etwas von HR verstand.</p>
<p>&#8222;Wir suchen Dich, bewirb Dich jetzt!&#8220; Viel mehr hat es damals eigentlich nicht gebraucht, denn für die Bewerber fühlte es sich neu und gut an, dass die Unternehmen sich auf einmal bei Ihnen bewarben und die Bewerbung spontan vom Handy aus erledigt werden konnte. Dass es so leicht war, an Bewerbungen zu kommen, sprach sich allerdings schnell herum.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Angriff der Glücksritter<br /></strong></h4></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Schnell reich mit wenig Arbeit &#8211; wer sich zu fein war, ein Corona Testzentrum zu eröffnen, der versuchte es mit Online Marketing. Der Markt boomte und rief immer neue Quereinsteiger auf den Markt, um die sich wiederum ein ganzer Wirtschaftszweig aus <em>Coaches</em> versammelte, die bis heute Anfängern in teuren Seminaren die vermeintlichen Grundlagen vermitteln, um mit der eigenen Agentur durchzustarten. Wie man Anzeigen schaltet, wie man Vertrieb macht, was eine Positionierung ist und wie man sich auf kaufkräftige Kundschaft &#8217;spezialisiert&#8216;.  Vor lauter Träumen vom großen Geld hat aber niemand daran gedacht, was passiert, wenn man vor lauter Wachstumsfantasien eigentlich gar keine gute Arbeit macht und &#8222;Wir suchen Dich&#8220; nicht mehr funktioniert.</p>
<p>Zwischen 2023/2024 überschwemmten bereits tausende neuer Agenturen mit den immer gleichen Kampagnen die sozialen Netzwerke. Was bei dem einen Kunden zufällig funktioniert hatte, wurde 1:1 kopiert und dem Nächsten verkauft. Als allmählich die Ergebnisse ausblieben, wurde mit immer unrealistischeren Werbeversprechen und dem leichtfertigen Ausgeben fremder Werbebudgets reagiert &#8211; &#8222;Kein Wunder, dass sich niemand bewirbt, dafür brauchen Sie mindestens 50€ Tagesbudget!&#8220; Sie hatten es ja nicht besser gelernt. Die Auswirkungen auf den Markt sind vernichtend und betreffen <strong>alle</strong> Unternehmen, selbst, wenn sie selbst bisher <em>noch gar keine</em> Anzeigen geschaltet haben:</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Bewerber</strong></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li>sehen die immer gleichen Anzeigen</li>
<li>erleben Enttäuschungen aufgrund falscher Versprechen und verlieren das Vertrauen</li>
<li>nehmen Anzeigen und Unternehmen als unseriös wahr</li>
<li>sind immer schwieriger anzusprechen</li>
</ul></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5><strong>Unternehmen</strong></h5></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li>Qualität und Anzahl der Bewerbungen sinken drastisch</li>
<li>noch mehr Arbeit, immer höhere Kosten</li>
<li>Arbeitgeberimage leidet</li>
<li>Stellen bleiben unbesetzt</li>
<li>verlieren das Vertrauen in Dienstleister</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="500" src="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Agenturschmerzen1.png" alt="" title="Agenturschmerzen" srcset="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Agenturschmerzen1.png 500w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Agenturschmerzen1-480x480.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" class="wp-image-429" /></span>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der angerichtete Schaden ist riesig. Während meiner Zeit als Creative Director habe ich Dutzende leiderprobter Unternehmen betreut und hinter den Recruitern “aufgeräumt”. Die abschließende Ernüchterung kam meist mit einem Blick ins Werbekonto: Mit den Agenturen war oft nicht nur viel Geld verbrannt, sondern auch der Zugriff auf Seiten und Datensätze verschwunden. Warum das so ärgerlich ist und Sie solche Abhängigkeiten unbedingt vermeiden müssen, beschreibe ich im <span style="text-decoration: underline;">nächsten Beitrag</span>.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Social Recruiting heute<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zwar wird ein großer Teil der schwarzen Schafe mangels Erfolg schnell wieder verschwinden, entgegen aller Entwicklungen machen die übrigen Agenturen Recruiting aber immer noch so, als hätte sich nichts verändert. Regelmäßig werden angebliche neue Ansätze und revolutionäre KI- basierte Konzepte beworben, in der Realität machen die meisten aber weiter wie immer. Generische Recruiting Kampagnen gehören inzwischen zum Standardangebot und werden zwar für viel Geld verkauft, dürfen aber auf Agenturseite nicht zu viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen und werden nach dem immer gleichen Schema zusammengewürfelt. Die meiste Energie wird notwenigerweise in den Vertrieb und die Neukundengewinnung gesteckt.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die nüchterne Erkenntnis: sie können es einfach nicht. Die meisten Marketingagenturen kommen aus völlig anderen Fachgebieten und haben wirklich großartige Expertise in Bereichen wie E- Commerce, Branding oder im B2B- Geschäft, aber keinerlei HR- Erfahrung.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<a href="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Die-Candidate-Journey-im-Ueberblick1.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="800" src="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Die-Candidate-Journey-im-Ueberblick1.png" alt="" title="Die Candidate Journey im Überblick(1)" srcset="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Die-Candidate-Journey-im-Ueberblick1.png 1920w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Die-Candidate-Journey-im-Ueberblick1-1280x533.png 1280w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Die-Candidate-Journey-im-Ueberblick1-980x408.png 980w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Die-Candidate-Journey-im-Ueberblick1-480x200.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-530" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Woran Sie gute Dienstleister erkennen<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein professioneller Partner für Social Recruiting betrachtet Ihren kompletten Bewerbungsprozess, Ihre Außenwirkung als Arbeitgeber und legt Wert auf eine enge und langfristige Zusammenarbeit mit hervorragenden Kundenergebnissen. Seriöse und kompetente Anbieter kümmern sich buchstäblich darum, dass Sie Ihre offenen Stellen besetzt bekommen und messen den Erfolg ihrer Arbeit nicht an hohen Bewerbungszahlen, sondern an der tatsächlichen Einstellung qualifizierter Mitarbeiter.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Wie man es richtig macht<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Versetzen sie sich in die Perspektive Ihrer Wunschmitarbeiter und versuchen Sie, Ihre Bewerber zu verstehen! Sie sind auf der Suche nach Top- Mitarbeitern, die sich theoretisch aussuchen können, wo sie arbeiten möchten und die höchstwahrscheinlich bereits einen sicheren Job mit ähnlichen Verdienstmöglichkeiten haben. Die Ihren ganzen Alltag, Freizeit und Familie um diese Tätigkeit herum organisiert haben. Sich aus dieser Situation heraus in einem neuen Unternehmen zu bewerben, ist keine leichtfertig getroffene Entscheidung, sondern ein lebensverändernder Schritt!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>In der flächendeckenden Austauschbarkeit von Werbeanzeigen und Jobangeboten liegt Ihre größte Chance. Ihre Bewerber vergleichen genau und scannen aufgrund vergangener Erfahrungen schnell, ob Sie als Arbeitgeber infrage kommen oder nicht. Liefern Sie potenziellen Kandidat*innen die entscheidenden Beweggründe, um den Komfort ihres Alltags zu verlassen und sich einem womöglich unangenehmen und anstrengenden Bewerbungsprozess auszusetzen? Finden potenzielle Bewerber alle wichtigen Informationen über die Stelle und Ihre Vorzüge als Arbeitgeber?</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Vermeiden Sie Floskeln und sinnlos aneinandergereihte Benefits! Zwar hat gegen &#8222;flexible Arbeitszeiten&#8220;, &#8222;überdurchschnittliche Bezahlung&#8220;, ein &#8222;tolles Team&#8220; etc. selbstverständlich kein Bewerber etwas einzuwenden und natürlich sind Benefits wie eine betriebliche Altersvorsorge, 30 Tage Urlaub oder kostenlose Getränke <em>nice to have</em>, aber sie sind inzwischen oft eine Selbstverständlichkeit. Wenn Ihre Stellenanzeige immer noch aus diesen und anderen <em>Buzzwords</em> besteht, dann sieht sie genauso aus wie mindestens 90% aller Stellenanzeigen, bietet keine relevanten Vorteile und wird von Top- Kandidaten innerhalb von Sekundenbruchteilen weggewischt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Keep it simple! Halten Sie den Prozess für Ihre Bewerber schlank, verständlich und übersichtlich.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Social Recruiting funktioniert hervorragend, wenn man weiß, was man tut<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Soziale Medien sind mit über 67 Millionen Nutzenden in Deutschland nach wie vor die reichweitenstärksten Kanäle. Um das Vertrauen der Bewerber zurückzugewinnen, müssen Sie sich die Vergleichbarkeit der Stellenangebote zunutze machen. Nutzen sie unsere Übersicht über die Candidate Journey und versuchen Sie mögliche Fragen, die Ihre Bewerber haben könnten, möglichst früh im Prozess zu beantworten!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn Sie Hilfe bei der Umsetzung brauchen, beraten wir Sie gern kostenlos und unverbindlich, welche Strategie für Ihr Unternehmen die richtige ist.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper et_pb_button_alignment_left et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_1 et_pb_bg_layout_light" href="https://caspercare.de/#anker-kontakt">Jetzt beraten lassen</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>3 Fehler, die Sie bei der Personalsuche unbedingt vermeiden müssen</title>
		<link>https://caspercare.de/praxiswissen/3-fehler-bei-der-personalsuche/</link>
					<comments>https://caspercare.de/praxiswissen/3-fehler-bei-der-personalsuche/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 12:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Top Thema]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://caspercare.de/?p=301</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verwenden Sie diese 3 Wörter nur, wenn Sie potenziellen Kandidaten schon in der Überschrift signalisieren wollen, dass Sie sich nicht mit Ihnen beschäftigt haben und sich eine Bewerbung in Ihrem Unternehmen unter keinen Umständen lohnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://caspercare.de/praxiswissen/3-fehler-bei-der-personalsuche/">3 Fehler, die Sie bei der Personalsuche unbedingt vermeiden müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://caspercare.de">caspercare.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Lesezeit: ca. 5 Minuten</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die 3 gravierendsten Fehler, die Sie in Ihren Stellenanzeigen und Creatives unbedingt vermeiden sollten, lassen sich relativ übersichtlich zusammenfassen:</p>
<p><strong>1. Wir</strong></p>
<p><strong>2. suchen</strong></p>
<p><strong>3. Dich!</strong></p>
<p>Tun Sie das bitte nicht. Verwenden Sie diese 3 Wörter nur, wenn Sie potenziellen Kandidaten schon in der Überschrift signalisieren wollen, dass Sie sich nicht mit Ihnen beschäftigt haben und sich eine Bewerbung in Ihrem Unternehmen unter keinen Umständen lohnt.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_5 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Sind wir ehrlich: wir haben wohl alle schon mal Stellenanzeigen verfasst, die, rückblickend betrachtet, sehr schlecht gealtert sind und heute keine Bewerber*innen mehr hinter dem Ofen hervorlocken würden. Oder einfach eine alte Stellenanzeige recycelt und mithilfe von Google auf Vordermann gebracht. Mit der Zeit zeigen Tests, Daten und die eigene Erfahrung, welche Botschaften ankommen und welche Kombination aus Text und Bild in der Zielgruppe funktioniert. Umso erstaunlicher ist es, dass &#8222;WIR SUCHEN DICH!&#8220; heute immer noch die gängige Ansprache im Großteil aller Social Recruiting- Anzeigen ist. Selbst für die Mehrheit der Agenturen, die es eigentlich besser können sollten, ist &#8222;WIR SUCHEN DICH!&#8220; auch heute noch die Überschrift der Wahl.</p>
<p>Die Nutzung von Sozialen Netzwerken in Deutschland erreichte im Jahr 2024 mit 67 Millionen Nutzenden, was laut Statista einem Zuwachs von 10% im Vergleich zum Vorjahr entspricht, eine neuen Rekordstand. Somit sind 86% der deutschen Bevölkerung auf Social Media aktiv. 2025 haben laut Statista Werbeanzeigen allein auf Facebook das Potenzial, etwa 25,75 Millionen Deutsche zu erreichen – das entspricht rund 35 % der Bevölkerung ab 13 Jahren.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Der erste Eindruck entscheidet<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die <em>durchschnittliche</em> Nutzungsdauer beträgt insgesamt ca. anderthalb Stunden am Tag, in dieser Zeit sehen Ihre potenziellen Bewerber eine Werbeanzeige nach der anderen, bei intensiver Nutzung sogar bis zu 100 Anzeigen pro Tag. Austauschbare Überschriften, Stock- Fotos und generische Botschaften werden vom Gehirn innnerhalb von Sekundenbruchteilen als wertlos eingestuft und weitergescrollt. Die Masse an austauschbarer Werbung war noch nie so wertlos wie heute.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Antwort vieler Werbetreibender: eine hohe <em>Penetrationsstrategie</em> &#8211; in der Annahme, die Nutzer müssten die Inhalte nur oft genug sehen, um drauf zu klicken. Richtig gelesen! Anstatt sich damit auseinander zu setzen, was für die Zielgruppe relevant ist, wird einfach noch mehr belanglose Werbung geschaltet.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ich habe in einem <a href="https://caspercare.de/wissen/wie-agenturen-social-recruiting-ruinieren-und-wie-sie-es-viel-besser-hinbekommen/">anderen Beitrag</a> bereits beschrieben, wie die Masse an generischen Stellenanzeigen das Verhalten der Bewerbenden beeinflusst und die Mitarbeitergewinnung erschwert, dass hierin aber gleichzeitig die größte Chance für Ihr Recruiting liegt. Wenn Sie die häufigsten Fehler erkennen und vermeiden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_34">
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="620" height="340" src="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/12/fleischereistellenanzeige.jpg" alt="Glücksritter" title="fleischereistellenanzeige" srcset="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/12/fleischereistellenanzeige.jpg 620w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/12/fleischereistellenanzeige-480x263.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 620px, 100vw" class="wp-image-712" /></span>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>1. Kein Verständnis für die Bewerber<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Versuchen Sie, sich in die Perspektive Ihrer Wunschmitarbeiter zu versetzen und Ihre Zielgruppe zu verstehen! Sie sind höchstwahrscheinlich auf der Suche nach erfahrenen Mitarbeitern, die bereits in einem anderen Unternehmen angestellt sind. Sich beruflich zu verbessern ist für die meisten Arbeitnehmer die Hauptmotivation, um sich nach einem neuen Job umzusehen, was für Ihre Bewerber aber keinesfalls eine leichtfertige Entscheidung, sondern einen lebensverändernden Schritt bedeutet. Welche Verbesserung bieten Sie Ihren Kandidat*innen, wenn sie die Strapazen eines Jobwechsels auf sich nehmen?</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>2. Falsche Ansprache<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>“Wir suchen Dich!” ist ebensowenig eine geeignete Ansprache Ihrer potenziellen Bewerber, wie die beliebige Aufzählung von Standardfloskeln und -benefits wie “kollegiales Umfeld”, “familiäre Atmosphäre” oder “Jobradleasing”. Genau diese Phrasen lesen potenzielle Bewerber in jedem anderen Stellenangebot auch. Bleiben Sie bei Ihrer Zielgruppe und sprechen Sie nicht nur vom Unternehmen, sondern konzentrieren Sie sich darauf, die wichtigsten Informationen für Ihre Bewerber klar und transparent in einer Sprache, die zu Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern passt, aufzubereiten. Die relevantesten Informationen für Ihre Kandidaten sollten ohne Umschweife erkennbar sein:</p>
<ul>
<li>Passende, starke Überschrift</li>
<li>Präzise Stellenbezeichnung</li>
<li>Arbeitsort und Arbeitszeiten</li>
<li>Echte Vorteile statt 08/15 Benefits (weniger ist mehr)</li>
<li>Wer sind die Menschen, mit denen ich arbeite? Zeigen Sie sich!</li>
<li>Verdienst*</li>
</ul>
<p>Präzise Formulierungen haben für Sie einen weiteren entscheidenenden Vorteil: Sie <em>qualifizieren</em> darüber Ihre Zielgruppe. Schließlich wollen Sie ja nicht, dass sich <em>jede/r</em> bei Ihnen bewirbt. Reden Sie nichts schön, schmücken Sie nichts aus, um Ihren Bewerbern zu gefallen. Niemand möchte einen Job, dessen Bedingungen sich in der Realität als leere Versprechen herausstellen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_43  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>3. Komplizierter und intransparenter Bewerbungsprozess<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_40">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_44  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nehmen wir an, Ihre Stellenzeige hat funktioniert und die Interessenten kommen auf Ihre <em>Landing Page</em>. Können Ihre Kandidaten sich innerhalb von 1 bis 2 Minuten vom Handy aus bei Ihnen bewerben und finden alle Informationen, die sie im <em>jetzigen Zustand</em> benötigen oder wiederholen Sie nur das, was ohnehin schon in der Stellenanzeige stand? In dieser Phase des Prozesses müssen sie Vertrauen aufbauen, damit Ihre Wunschbewerber dran bleiben. Was verbessert sich konkret für Ihre Bewerber, wer sind z.B. die Ansprechpartner bei Rückfragen (Kontaktdaten!), wie schnell ist mit einer Antwort zu rechnen?</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<a href="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Der-vollstaendige-Bewerbungsprozess.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="700" src="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Der-vollstaendige-Bewerbungsprozess.png" alt="" title="Der vollständige Bewerbungsprozess" srcset="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Der-vollstaendige-Bewerbungsprozess.png 1920w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Der-vollstaendige-Bewerbungsprozess-1280x467.png 1280w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Der-vollstaendige-Bewerbungsprozess-980x357.png 980w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2024/11/Der-vollstaendige-Bewerbungsprozess-480x175.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" class="wp-image-529" /></span></a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_41">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>*Bonustip: Verdienst<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_42">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_46  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Insbesondere in sozialen und Pflegeberufen ist das Gehalt nicht die einzige Motivation für Ihre Mitarbeiter. Die Bezahlung ist aber einer der wesentlichen Faktoren, um sich für einen Job zu entscheiden. Sie können sich um möglichst viel Transparenz und offene Kommunikation im Bewerbungsprozess bemühen &#8211; mit Phrasen wie „attraktives Gehalt“ oder „leistungsgerechte Bezahlung“ zerstören Sie das bis dahin aufgebaute Vertrauen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_43">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_47  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Spielen Sie noch &#8222;Der Preis Ist Heiß&#8220; mit Ihren Kandidaten?<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Immer noch verlangen viele Unternehmen von Bewerbenden eine Angabe der Gehaltsvorstellungen, im Gegenzug geben die meisten Arbeitgeber keine transparenten Auskünfte über die Verdienstmöglichkeiten. In einigen Branchen mag das durchaus sinnvoll sein, ein Großteil der Bewerbenden wünscht sich jedoch eine offene Kommunikation vom Unternehmen bereits zu Beginn des Bewerbungsprozesses, anstatt direkt am Anfang eine so weitreichende Frage beantworten zu müssen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn es für Ihre Zielgruppe so wichtig ist, warum dann ausgerechnet diese entscheidende Information zurückhalten? Mit Einführung der <em>Europäischen Entgelttransparenzrichtlinie (EU/2023/970)</em> sind Unternehmen ab 2026 <strong>zwar noch nicht verpflichtet</strong>, in ihren Stellenanzeigen Gehaltsangaben zu machen, dennoch lässt sich eine klare Empfehlung in diese Richtung erkennen. In den meisten Unternehmen stehen die Gehaltsspannen für die einzelnen Stellen ohnehin <strong></strong> fest, warum also nicht dem Wettbewerb zuvorkommen und offen damit umgehen? Dabei geht es explizit <strong>nicht</strong> darum, ein final festgelegtes Gehalt anzugeben oder Bewerber mit dem höchstmöglichen Gehalt zu &#8222;ködern&#8220;, sondern darum, <strong>dass</strong> Sie eine realistische Spanne bzw. Einstiegsgehalt angeben.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Angabe des Gehalts oder einer Gehaltsspanne in Stellenanzeigen hat für beide Seiten <strong>nur Vorteile</strong>:</p>
<ul>
<li>Bis zu 60% mehr qualifizierte Bewerbungen</li>
<li>Ihre Anzeige wird als seriös und relevant eingestuft</li>
<li>Sie signalisieren, dass Sie mit offenen Karten spielen und Bewerbern wertschätzend und auf Augenhöhe begegnen</li>
<li>Sie verbessern Ihre Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber</li>
<li>Sie verbessern die Erfahrung der Kandidaten im Bewerbungsprozess</li>
<li>Sie werden zum Vorreiter für Transparenz, Fairness und Gleichbehandlung</li>
</ul>
<p>Ihr Recruitingprozess wird durch die Angabe des Gehalts viel einfacher, da Sie nur passende Bewerbungen erhalten. Natürlich verlieren Sie dadurch ein paar Kandidat*innen, die höhere Gehaltsvorstellungen haben. Wenn Sie also ohnehin keinen Verhandlungsspielraum haben, fällt die Entscheidung in diesem Fall viel schneller und vor allem ohne, dass Sie Zeit für ein Vorstellungsgespräch aufwenden müssen, an dessen Ende sich der Bewerber sowieso gegen Ihr Unternehmen entscheidet.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_44">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_48  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Die Umsetzung fällt Ihnen trotzdem schwer?<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Trotz der vielen Ratschläge fällt es Ihnen schwer, eine zielgruppengerechte Stellenanzeige zu formulieren? Wie Sie richtig gute Texte für Ihre Stellenanzeige verfassen, zeigen wir Ihnen ausführlich in <a href="https://caspercare.de/praxiswissen/richtig-gute-stellenanzeigen-verfassen/" target="_blank" rel="noopener">diesem Beitrag</a>.</p>
<p>Manchmal tun wir uns auch einfach schwer damit, konkrete Vorteile oder Lösungen zu formulieren, aber wesentlich leichter damit, Bestehendes zu kritisieren, etwas negativ auszudrücken oder zu sagen, was wir auf gar keinen Fall wollen. Versuchen Sie es einmal mit einem anderen Ansatz:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre Zielgruppe genau identifiziert und das perfekte Stellenangebot für diese Menschen. Und jetzt fragen Sie sich, was Sie alles tun können, um den Kandidaten den Job so dermaßen schlecht zu reden, dass sie sich auf keinen Fall darauf bewerben würden. Machen Sie sich den Spaß und verfassen Sie die schlechteste Stellenzeige aller Zeiten, Sie dürfen auch gern mit &#8222;Wir suchen Dich!&#8220; beginnen. Daraus entsteht ein Gerüst &#8211; und Ihre Aufgabe ist es jetzt, zu versuchen, zu jedem Ihrer Punkte das genaue Gegenteil herauszufinden.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Immer noch Schwierigkeiten? Wir beraten Sie selbstverständlich gern kostenlos und unverbindlich, welche Recruitingstrategie für Ihr Unternehmen die richtige ist und unterstützen Sie dabei, Ihre Wunschbewerber anzuziehen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_45">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_49  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_2_wrapper et_pb_button_alignment_left et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_pb_bg_layout_light" href="https://caspercare.de/#anker-kontakt">Jetzt beraten lassen</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://caspercare.de/praxiswissen/3-fehler-bei-der-personalsuche/">3 Fehler, die Sie bei der Personalsuche unbedingt vermeiden müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://caspercare.de">caspercare.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fachartikel: Perspektiven zur Integration von Migranten mit Behinderung</title>
		<link>https://caspercare.de/praxiswissen/perspektiven-zur-integration-von-migranten-mit-behinderung/</link>
					<comments>https://caspercare.de/praxiswissen/perspektiven-zur-integration-von-migranten-mit-behinderung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antje]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 18:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deep Dive]]></category>
		<category><![CDATA[Praxiswissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://caspercare.de/?p=961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zugangsbarrieren zu Bildung, Arbeit, Wohnung, Sicherheit und Selbstbestimmung sind für Migranten mit Behinderung höher als für Nicht- Migranten. Der Fokus in dieser Arbeit liegt vorwiegend auf der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://caspercare.de/praxiswissen/perspektiven-zur-integration-von-migranten-mit-behinderung/">Fachartikel: Perspektiven zur Integration von Migranten mit Behinderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://caspercare.de">caspercare.de</a>.</p>
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				<div class="et_pb_row et_pb_row_46">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_50  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>01.11.2017</strong><br />Lesezeit: ca. 29 Minuten</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine inklusive Gesellschaft schätzt zwar die Vielfalt menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten, trotzdem können Behinderung und Migration gesellschaftliche Benachteiligungs- und Ausgrenzungsrisiken darstellen.</p>
<p>Bislang fehlt einschlägige Literatur zum Thema <em>Migration und Behinderung</em>.  Fachleute schätzen, dass Menschen mit Behinderung <em>und</em> Migrationshintergrund doppelt diskriminiert sein können. Die Barrieren zum Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnung, Sicherheit und Selbstbestimmung sind für Migranten mit Behinderung noch mal höher als für Nicht- Migranten. Der Fokus in dieser Arbeit liegt vorwiegend auf der Integration von Menschen<em> mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind</em>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="585" height="405" src="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2025/01/cc-blog.png" alt="BR Fernsehen (2017). Gehörlose Flüchtlinge in Deutschland." title="BR Fernsehen (2017). Gehörlose Flüchtlinge in Deutschland." srcset="https://caspercare.de/wp-content/uploads/2025/01/cc-blog.png 585w, https://caspercare.de/wp-content/uploads/2025/01/cc-blog-480x332.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 585px, 100vw" class="wp-image-1044" /></span>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Einleitung<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Circa 20 Prozent der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Diese Menschen sind seit 1950 zugewandert oder Nachkommen der Zugewanderten. Davon sind etwas mehr als 11 Prozent deutsche Staatsbürger. Aufgeführt wird hier als Quelle das Statistische Bundesamt von 2011. Insgesamt leben über 25 Prozent der Zuwanderer in den Bundesländern Hamburg, Bremen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Vereinzelt liegt der Anteil in einigen Großstädten über 40 Prozent, bei den unter Sechsjährigen sogar über 60 Prozent.</p>
<p>Aussagekräftige Angaben zum Anteil von Menschen mit Behinderung gibt es laut Aussage der Autoren Seifert und Harms nur wenig. Sie erwähnen in diesem Zusammenhang WANSING &amp; WESTPHAL (2012) die auf der Basis des Mikrozensus von 2009 davon ausgehen, dass 11 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund auch eine anerkannte Behinderung haben. Die vorhandenen Daten dieser Quelle beschreiben aber keinen genaueren Personenkreis bezüglich Einflussfaktoren von Behinderung, wie zum Beispiel Eintritt der Behinderung. Weiter fehlen Daten zur Migrationsgeschichte oder rechtlichen Fragen. (vgl. Seifert, Harms 2012: 71f.)</p>
<p>Zudem berichtet man auf der Internetseite der Lebenshilfe e.V. davon, dass beispielsweise in Bereichen wie der Frühförderung, ambulanten Familienhilfe usw., Kinder mit einer Behinderung von eingewanderten Familien einen erheblichen Teil der Klientel ausmachen. (vgl. Brocke, Stolp, Zobel 2017)</p></div>
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			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Ausgangs- &amp; Problemlage<br /></strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bislang fehlt einschlägige Literatur zum Thema Migration und Behinderung, welche einen Überblick liefert, wissenschaftlich beobachtet und ebenso Konsequenzen im Umgang mit dem Thema im Bereich der Behindertenhilfe aufzeigt. Fachleute schätzen laut Aussage der Autoren Halfmann, Schlummer und Terfloth, dass Menschen mit Behinderung <em>und</em> Migrationshintergrund doppelt diskriminiert sein können.<br />Hinzu kommt die Forderung von der UN-Behindertenrechtskonvention nach inklusiver Gesellschaft, welches eine weitere Herausforderung ist. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 7)</p>
<p>In der Öffentlichkeit werden Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund als Personengruppe kaum wahrgenommen. Die Autoren Seifert und Harms verwundert es daher nicht, dass in der Debatte bezüglich Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention behinderte Menschen mit nichtdeutscher Herkunft bislang eher nebensächlich diskutiert wurden. (vgl. Seifert, Harms 2012: 72)</p>
<p>Ein weiteres aktuelles Problem ist außerdem, dass in den letzten Jahren vermehrt Menschen nach Deutschland geflohen sind. Insgesamt mehr als eine Million. Im März 2017 war davon auszugehen, dass ca. 900 Menschen davon <em>gehörlos</em> waren. Viele von ihnen leben in Flüchtlingsunterkünften. Sie sind aufgrund ihrer Behinderung völlig isoliert und bekommen kaum Zugang zu wichtigen Informationen. Sie können sich nicht, so wie die <em>hörenden </em>Flüchtlinge, austauschen und gegenseitig unterstützen. (vgl. BR Fernsehen 2017)</p>
<p>Auch Stefanie Wolff von <em>Aktion Mensch</em> beschäftigt sich in einem <a href="https://www.aktion-mensch.de/blog/beitraege/%20           doppelt-ausgeschlossen-migranten-mit-behinderung.html">Blogeintrag</a> mit dem Thema Migration und Behinderung. Die Autorin berichtet über einen Artikel, den sie gelesen hat, in dem es um einen Akrobaten auf Krücken geht. Dies beeindruckte Wolff und sie beschrieb den türkischen Einwanderer als coolen Typen. Die Beine des Künstlers waren durch eine Kinderlähmung beeinträchtigt. Trotz dieser Behinderung schaffte es der Akrobat mit dem Namen Stix eine gewisse Bekanntheit zu erlangen.</p>
<p>Weiter machte sich die Autoren Gedanken um die <em>Art der Formulierungen</em> in diesem Artikel und ergänzt, dass eben nicht nur die Leistung des Künstlers zählt, sondern auch, dass sie<em> trotz</em> Behinderung und<em> trotz </em>Migrationshintergrund ihre hervorragenden Leistungen erreichen konnten. Zudem fragt sich Wolff, wie es ist, wenn man &#8222;der Norm entspricht&#8220; und keine kontinuierlich, herausragenden Leistungen erbringen kann und will. Sie vertritt in ihrem Blogeintrag die Meinung, dass Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund es schwer haben in Deutschland.</p>
<p>In diesem Kontext formuliert sie verschiedene Fragen und interessante Gedankengänge (vgl. Wolff, Decker: 2012):</p>
<p>„Sich im Dschungel der Hilfsangebote zurechtzufinden, fällt schon &#8222;Deutschen&#8220; mit Behinderung nicht leicht – aber wie sieht es erst aus, wenn ich die Sprache nicht verstehe? Wenn ich ein anderes Verständnis davon habe, was &#8222;Behinderung&#8220; überhaupt ist? Wenn ich kaum Kontakte zu Nicht- Migranten habe? Wenn ich nur auf wenige andere Menschen mit Migrationshintergrund in Selbsthilfe- Initiativen und unter den Fachkräften der Behindertenhilfe treffe? Oder wenn mein Kind zu der großen Gruppe von Migranten gehört, die eine Zuweisung für eine Förderschule bekommen, obwohl sie dort eigentlich gar nicht hingehören? Behindert und Migrant zu sein, das bedeutet doppelte gesellschaftliche Exklusion. Darüber können auch außergewöhnliche Leistungen Einzelner nicht hinwegtäuschen.“</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Stand der Diskussion<br /></strong></h4></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_51">
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Autorinnen Wansing und Westphal beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Migration und Behinderung und beschreiben in ihrem Buch den aktuellen Stand der Diskussion.</p>
<p>„Sowohl die Auseinandersetzungen mit Behinderung als auch mit Migration werden derzeit wesentlich geprägt durch gesellschafts- bzw. sozial- und bildungspolitische Entwicklungen und Programmformeln des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Zugehörigkeit.“ Wansing und Westphal formulieren in diesem Zusammenhang die Fragen, wie beispielsweise vor dem Hintergrund des demografischen, ökonomischen und des sozialen Wandels, Prozesse hinsichtlich von Alter und Migration, veränderter Arbeitsmarktbedingungen , Pluralisierung und Individualisierung, Chancengleichheit hergestellt, Ausgrenzen und Diskriminieren verhindert werden und wirkliche Teilhabe für alle Menschen in allen Lebensbereichen ermöglicht werden kann. (vgl. Wansing, Westphal 2014: 17)</p>
<p>Auch die Autoren Halfmann, Schlummer und Terfloth weisen in ihrem Buch darauf hin, dass über die Themen <em>Migration</em> und <em>Behinderung </em>viel gesprochen wird und sie Gegenstand wissenschaftlicher Forschung sind.</p>
<p>Nimmt man den Begriff <em>Behinderung,</em> wird er im wissenschaftlichen Sinne vordergründig den Rehabilitationswissenschaften und der Heil- und Sonderpädagogik zugeordnet. In diesem Zusammenhang erwähnen die Autoren, dass aus wissenschaftlicher Sicht <em>Behinderung</em> innerhalb dieser Bereiche aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird.</p>
<p>Das Thema <em>Migration </em>wird hingegen in vielen verschiedenen Wissensgebieten angesehen und untersucht. Obwohl diese Thematik, wie schon in der Einleitung beschrieben, sehr aktuell ist, findet man nur wenige Veröffentlichungen zum Thema.</p>
<p>In der Praxis entsteht aber immer mehr Bewusstsein und Handlungsbedarf wird erkannt. Deswegen wurde von den Fach- und Wohlfahrtsverbänden im Jahre 2012 [&#8230;] „die Gemeinsame Erklärung zur interkulturellen Öffnung und zur kultursensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund&#8220; veröffentlicht. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 27 f.)</p>
<p>Weiter kann man feststellen, dass bereits einige Verbände, wie z.B. die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., konkrete Hilfen für Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund anbieten. In Form eines Projektes zur Stärkung und Förderung der Selbsthilfe von Angehörigen mit türkischem Migrationshintergrund, wird laut Verfasser der Internetseite seit April 2017 ein Projekt vom Bundesverband der AOK und der AOK Baden-Württemberg gefördert. (vgl. Brocke, Stolp, Zobel 2017)</p>
<p>Darüber hinaus sollte erwähnt werden, dass auch die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK)  eine Rolle dabei spielt, dass Handlungsbedarf in den jeweiligen Organisationen und Verbänden erkannt wird und entsprechende Maßnahmen initiiert werden. Die Autoren verwiesen hier auf den Artikel 30 Absatz 4 in dem es heißt: „Menschen mit Behinderungen haben gleichberechtigt mit anderen Anspruch auf Anerkennung und Unterstützung ihrer spezifischen kulturellen und sprachlichen Identität […]“ Als Quelle wird hier der Bundesbehindertenbeauftragte genannt. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 28)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_52">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Migrationsspezifische Aspekte unter Berücksichtigung von Behinderung</strong></h4></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_53">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_57  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li>Herkunftsland – ethnische Zugehörigkeit &#8211; Herkunftskultur</li>
<li>Kulturelle Orientierung und Behinderung</li>
<li>Gründe für Migration</li>
<li>Behinderung des Kindes als Grund, in Deutschland zu bleiben</li>
<li>Räumliche Aspekte von Migration und Behinderung</li>
<li>Zeitliche Aspekte von Migration</li>
<li>Geburtsort des Kindes mit Behinderung (Herkunftsland oder Deutschland)</li>
<li>Aufenthaltsstatus</li>
<li>Soziale Dimension im Kontext von Migration und Behinderung</li>
<li>Zugehörigkeit zur sozialen Schicht im Herkunftsland und in Deutschland</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_54">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_58  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Migration und Behinderung – 3 Fallbeispiele</strong><strong><br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Anhand von Beispielen soll nun ein Einblick verschafft werden, wie subjektiv einzelne Aspekte in Bezug auf die Faktoren Migration und Behinderung interpretiert werden. Laut Autoren wurden die Beispiele einer explorativen qualitativen Studie zum Thema Migration und Komplexe Behinderung entnommen. Um die Thematik der einzelnen Fälle besser zu verstehen, werden die ausgewählten Familien vorgestellt und einige Daten in Bezug auf den Zusammenhang von Migration und Behinderung aufgezeigt. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 65f)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table>
<tbody>
<tr>
<td width="528">
<p><strong>Frau Barbarez</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p>Herkunftsland:                     Bosnien<br />Migrationsgrund:                 Fluchtmigration während des Bosnienkrieges<br />Zeitpunkt der Migration:    1993<br />Geburtsort des Kindes:       Bosnien<br />Staatsangehörigkeit:            bosnisch<br />Aufenthaltsstatus:                Eltern: befristete Aufenthaltserlaubnis, alle zwei Jahre neu beantragen<br />                                                 Sohn: unbefristete Aufenthaltserlaubnis<br />Religionszugehörigkeit:       Islam</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p>Frau und Herr Barbarez sind im ehemaligen Jugoslawien, in Bosnien, geboren. Das Ehepaar lebt und arbeitet gemeinsam in einer Großstadt in Bosnien in sozial und finanziell gesicherten Verhältnissen. Im Jahre 1989 wird ihr Sohn Rahim geboren, der dem Personenkreis der Menschen mit komplexer Behinderung zugeschrieben wird. In den ersten Jahren nach seiner Geburt nehmen Herr und Frau Barbarez sowohl in Bosnien als auch in den damaligen jugoslawischen Republiken Kroatien und Serbien zahlreiche Therapien- und Fördermöglichkeiten für ihren Sohn in Anspruch. 1992 bricht der sogenannte Bosnienkrieg aus. Herr Barbarez wird in ein Arbeitslager interniert. Nach seiner Entlassung flieht die Familie in eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und erhält Sozialhilfe.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p><strong>Frau Gomes</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p>Herkunftsland:                      Portugal<br />Migrationsgrund:                  Arbeitsmigration aufgrund eines Jobangebotes<br />Zeitpunkt der Migration:     1990 aus Portugal in die Schweiz<br />                                                 1995 aus der Schweiz nach Deutschland, gemeinsam mit ihrem Mann<br />Geburtsort des Kindes:        Deutschland<br />Staatsangehörigkeit:            portugiesisch<br />Aufenthaltsstatus:                unbefristete Aufenthaltserlaubnis als Bürger eines EU-Landes<br />Religionszugehörigkeit:       römisch-katholisch</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p>Frau Gomes wird als eine von vier Kindern in Portugal geboren. Im Alter von 14 Jahren bricht sie die Schule ab, um die Pflege erkrankter Familienmitglieder zu übernehmen, und absolviert eine Berufsausbildung zur Schneiderin. Infolge eines Arbeitsangebotes migriert Frau Gomes im Alter von 23 Jahren in die französischsprachige Schweiz. Dort lernt sie ihren heutigen, ebenfalls aus Portugal stammenden, Mann kennen. Nach ihrer Heirat erhält das Ehepaar ein Jobangebot des in Deutschland lebenden Bruders von Herrn Gomes, woraufhin sie 1995 nach Deutschland migrieren. Im Jahre 2000 wird ihr Sohn Daniel geboren, der zum Personenkreis der Menschen mit komplexer Behinderung zählt. Unter anderem aufgrund des aggressiven Verhaltens gegenüber seiner jüngeren Schwester entscheidet sich das Ehepaar Gomes für eine Heimunterbringung des Sohnes, der zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt ist. Frau Gomes geht einer Nebentätigkeit nach, Herr Gomes ist als Lagerarbeiter in einer Fabrik angestellt.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p><strong>Frau Torres</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p>Herkunftsland:                     Chile<br />Migrationsgrund:                 Fluchtmigration während der Diktatur unter Pinochet<br />Zeitpunkt der Migration:    1981<br />Geburtsort des Kindes:       Deutschland<br />Staatsangehörigkeit:            deutsch<br />Religionszugehörigkeit:       römisch-katholisch</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="528">
<p>Frau Torres wird als eines von vier Kindern in Chile geboren. Im Jahre 1973 wird die amtierende Regierung durch einen von General Pinochet angeführten Militärputsch gestürzt. Frau Torres studiert zu dieser Zeit, ihr Ehemann ist erfolgreich als freischaffender Künstler tätig. In Chile lebt das Ehepaar in finanziell und sozial gesicherten Verhältnissen. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn. Während der Diktaturzeit engagieren sich beide für soziale Projekte und sind in einer Untergrundorganisation im Widerstand aktiv. 1981 wird Herr Torres aufgrund seiner Widerstandsarbeit entführt und fällt einem Erschießungskommando Pinochets zum Opfer. Frau Torres und ihr Sohn fliehen nach Deutschland. 1983 kommt einer ihrer Brüder ebenfalls als politischer Flüchtling und nach Ende der Diktatur auch ihre Mutter nach Deutschland. Während der Zeit im Exil wird Frau Torres&#8216; Tochter Barbara geboren, deren Vater die Familie nach einigen Jahren verlässt, um in sein Heimatland Nicaragua zurückzukehren. Im Jahre 1992 wird Maria als letztes Kind von Frau Torres geboren. Maria wird dem Personenkreis der Menschen mit komplexer Behinderung zugeschrieben. Von Marias Vater, der ebenfalls als politischer Flüchtling von Chile nach Deutschland migrierte, lebt Frau Torres getrennt. Frau Torres, die aufgrund des hohen Pflegebedarfs ihrer Tochter keinen Beruf ausüben kann, bezieht staatliche Sozialleistungen. Ihr Sohn ist als freischaffender Künstler tätig, ihre zweite Tochter Barbara absolviert ein Studium.</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>In dieser Studie wurden Mütter befragt, deren Kinder eine komplexe Behinderung haben und die zum Zeitpunkt der Befragung in Deutschland lebten. Folgend kann man so einen guten Einblick in die Denk- und Sichtweise dieser Menschen bekommen. Für die Fachkräfte der Einrichtungen in der Behindertenhilfe sind diese Einblicke sehr nützlich und hilfreich, um sie besser verstehen und betreuen zu können. Damit der folgende Teil gut zu lesen ist, haben die Autoren die Zitate der Mütter in <em>kursiv </em>geschrieben. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 67)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_55">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_59  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Gründe für Migration<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Menschen, die bedingt durch Verfolgung aus Kriegsgebieten fliehen müssen, sind häufig traumatisiert. Laut Halfmann, Schlummer und Terfloth liegt der Anteil psychischer Erkrankter bei ehemaligen politischen Häftlingen bei 30-40 %. Aus diesem Grunde sollten die Mitarbeiter sozialer Einrichtung über diese Problematik Bescheid wissen und dementsprechend geschult sein. Nur so können die Fachkräfte der Einrichtungen adäquat Hilfe anbieten und individuell handeln. Weiter schreiben die Autoren, dass die Flucht mit einem behinderten Kind sehr schwer ist. Dazu folgt das Beispiel von <em>Frau Barbarez. </em>Das Beispiel soll aufzeigen, dass in erster Linie das Überleben während der Migration für die Familie gezählt hat. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 74)</p>
<p><em>Frau Barbarez</em> berichtet, dass ihr Mann im Krieg in ein Arbeitslager entführt wurde und sie sich um den gemeinsamen Sohn alleine kümmern musste. „<em>Das ist so schwer mit Rahim, das war so schlimm. Ich möchte nicht so gerne davon sprechen. </em>[…] <em>Das ist so traurig, aber Gott sei Dank wir leben.“</em></p>
<p><em>Frau Barbarez</em> bereitete damals alles für die Ausreise aus Bosnien vor und so flieht die Familie, nachdem <em>Herr Barbarez</em> aus der Gefangenschaft entlassen wurde.  <em>Sie </em>erzählt weiter, wie sie ihre Anfangszeit in Deutschland empfunden hat: „<em>schwer, so, so schwer. </em>[…] <em>Wenn wir gekommen nach Deutschland, das ist so schwer gewesen – hier mit dem Kind.</em>“</p>
<p>Über die damalige Wohnsituation (Flüchtlingsunterkunft) sagte Frau<em> Barbarez</em> folgendes: „<em>Viele Leute und ein Zimmer zusammen und ein Bad. </em>[…] <em>Nicht passend für Rahim.</em>“ <br />Anhand dieses Beispiels kann man erkennen, dass im gesamten Migrationsprozess das Überleben der Familie im Vordergrund stand und trotz der gegebener Umstände die Grundversorgung des Sohnes gewährleistet werden kann. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 74 ff)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_56">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_60  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Behinderung des Kindes als Grund, in Deutschland zu leben<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt viele Gründe für migrierte Familien die ein behindertes Kind haben, in Deutschland zu bleiben. Einer der ausschlaggebendsten Faktoren wird sicher das gut ausgebaute System der Behindertenhilfe sein. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 75 f)</p>
<p><strong>Beispiel</strong><br /><em>Das Ehepaar Gomes </em>möchte eigentlich wieder zurück nach Portugal, doch aufgrund der schlechteren Bedingungen in Bezug auf die Versorgung von behinderten Menschen entscheiden sie sich dagegen. In Deutschland gibt es in den Augen der Familie bessere Angebote für den Sohn. „<em>Man hat hier in Deutschland alles, was man braucht, wenn man ein behindertes Kind hat.</em>“</p>
<p>Die Familie nimmt verschiedene Angebote der Behindertenhilfe in Anspruch. Diese Angebote sind individuell abgestimmt auf den Sohn und sichern die Versorgung im medizinischen, therapeutischen und psychologischen Bereich. Zudem wird sich die Familie später für eine Heimunterbringung des Sohnes entscheiden. Zum Thema Rückkehr ins Heimatland sagt <em>Frau Gomes </em>folgendes: „<em>Ich schaff das nicht mehr. Alles wieder neu anfangen, mit dem Arzt, mit den ganzen Papieren. Auch wenn es meine Sprache ist.</em>“</p>
<p>Positiv berichtet <em>Frau Gomes </em>weiter über ihre Erfahrungen mit den deutschen Ärzten. „<em>Die kennen genau die Geschichte. […] und man muss nicht immer erklären. […] Das ist sehr schwierig für mich. Und ist auch beschlossen, ich bleib in Deutschland.</em>“ <br />(vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 76)</p>
<p><strong>Beispiel</strong><br />So wie im vorangegangen Beispiel hat auch <em>Familie Barbarez </em>die Behinderung ihres Kindes als Hauptgrund, in Deutschland zu bleiben, formuliert. Von ihrem früheren Leben berichtet <em>Frau Barbarez </em>sehr positiv. „<em>Unser Leben in Bosnien war so schön. Schönes Leben in einem schönen Land. Alle zusammen gelebt und das war so schön, einfach so schön. Und wir hatten alles wie normale Leute hier: Ohne Krieg und Arbeit, Schule, Urlaub, Auto, Haus oder Wohnung und ganz normale Leute und normales Leben. Und danach war der Krieg gekommen, das ist so schlimm.</em>“</p>
<p>Heute beschreibt <em>Frau Barbarez </em>ihr Leben wie folgt: „<em>Wir sind besetzt, den ganzen Tag. Egal wenn wir nicht arbeiten. […] Wir sind besetzt, von morgens bis abends und über Nacht. Wegen unserem Kind und unseren Krankheiten, von mir und meinem Mann.</em>“ Weiter formuliert <em>Frau Barbarez </em>Gedanken wie ihre Zukunft in Bosnien aussehen könnte. „<em>Rahim hat gar nichts in Bosnien, […] keine gute Schule, keine gute Arbeit, keine Medikamente.</em>“</p>
<p>Zugleich formuliert <em>Frau Barbarez </em>wie froh sie in ihrer jetzigen Situation ist, in Deutschland zu sein. „<em>In Deutschland für uns ist so schön Leben. Wegen Krankheit. Das ist unterschiedlich: Vor dem Krieg in Bosnien war so schön. Aber jetzt, nach dem Krieg, das ist so schwer. Was ist, wenn wir nach Bosnien gehen, mit unserem Kind, mit unseren Krankheiten? Das ist schlimm. Ja, ich muss sagen, deutsche Leute sind nette Leute, und schwer ist leben.</em>“</p>
<p>Im folgenden Satz wird noch einmal deutlich, warum es der Familie wichtig ist in Deutschland zu bleiben. „<em>Wegen Rahim, das ist das beste Land, das jemanden dient.</em>“</p>
<p>Laut den Autoren ist die Familie der Meinung, dass die Versorgung durch die gesetzlichen Hilfen für den behinderten Sohn besser sind als in ihrem Heimatland. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 77 ff.)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_57">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_61  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Zugehörigkeit zur sozialen Schicht im Herkunftsland und in Deutschland</strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>In diesem Punkt formulieren die Autoren Halfmann, Schlummer und Terfloth Gedanken zur sozialen Situation von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie sind der Meinung, dass sich aus migrationsspezifischer Perspektive Unterschiede ergeben in der Zugehörigkeit bezüglich der sozialen Schicht im Herkunftsland und in Deutschland. Weiter schreiben sie, dass sich die <em>Lebenswelt </em>der Eltern dementsprechend aus der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht in der Heimat und der in Deutschland zusammensetzt. In der Praxis bedeutet das oft eine Fehlinterpretation seitens der Fachkräfte in der Behindertenhilfe. Die Wahrnehmung der Fachleute bezieht sich vorrangig auf die momentane Lebenssituation der migrierten Personen, wodurch es zu nicht angemessene Verhaltensweisen und Erwartungen gegenüber den Eltern kommen kann. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 86)</p>
<p><strong>Beispiele</strong><br /><em>Frau Torres </em>stammt gebürtig aus einer gut situierten Familie. Sie studierte in ihrem Heimatland und lebte dort in abgesicherten Verhältnissen. In Deutschland bekommt sie nun vom Staat finanzielle Mittel und kann aufgrund des hohen Pflegebedarfes ihrer Tochter nicht arbeiten gehen.</p>
<p><em>Frau und Herr Barbarez </em>waren ebenfalls in ihrem Heimatland finanziell gut aufgestellt und sozial abgesichert. Auch sie müssen bedingt durch die schwere Behinderung ihres Kindes soziale Leistungen beziehen. Die Autoren stellen hier die These auf, dass die komplexe Behinderung der Kinder im unmittelbaren Zusammenhang mit der sozialen Lage der Familien hier in Deutschland stehen. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 86 f)</p>
<p>Die Autoren fassen abschließend zusammen, dass es für die Mitarbeiter der Einrichtungen in der Behindertenhilfe von großer Wichtigkeit ist, eventuelle Zusammenhänge zwischen <em>Migration, Kultur und Behinderung </em>zu verstehen. Sie können dadurch besser auf interkulturelle Situationen eingehen, beispielsweise mit zielgerichteten Fragen und wenn nötig, individuelle Beratung und/oder Hilfen anbieten. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 89 f)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Migration und Behinderung im Kontext der Behindertenhilfe</strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Bis jetzt wurde das Thema Migration und Behinderung im Kontext der Behindertenhilfe in den vorrangegangenen Punkten immer wieder kurz angeschnitten. In diesem Kapitel soll es nun konkreter werden. Die Autoren Halfmann, Schlummer und Terfloth weisen nochmal darauf hin, dass es nicht die eine perfekte Methode in der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind gibt, sondern die Situation immer individuell zu betrachten ist. Jede Familie ist anders. Man muss sich beispielsweise die Migrationsgeschichte der Familien anschauen, die Sprachkenntnisse, Bildungsstand, Aufenthaltsstatus usw. Somit haben alle Familien unterschiedliche Bedürfnisse und damit auch andere Anforderungen an die sozialen Dienste und Einrichtungen der Behindertenhilfe. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 94)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Barrieren</strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Seifert und Harms äußern sich in ihrem <a href="https://scholar.google.de/scholar?q=migration+und+behinderung++praxis+und+management&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=scholart&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjb9MXkvPvTAhXMKlAKHZtjABgQgQMIJzAA" target="_blank" rel="noopener">Onlineartikel</a> über Barrieren der Inanspruchnahme von Angeboten der Behindertenhilfe aus der Sicht der türkischen Community. Türkische Familien machen sich nur selten Gedanken über die zukünftige Lebenssituation ihrer behinderten Kinder. In der Praxis, beispielsweise bei Beratungsgesprächen zeigt sich das immer wieder. Um diese Aussage zu verdeutlichen zitieren die Autoren hier einen Mitarbeiter der Beratungsstelle und einen türkischen Vater. (vgl. Seifert, Harmes 2012: 75)</p>
<p>„<em>Ich hatte einen türkischen Vater hier, (…) er sprach auch sehr gut Deutsch und hat uns erzählt, dass er ein körperlich und geistig behindertes Kind hat, das mittlerweile 23 Jahre alt ist und immer nur in der Familie drinnen war. Und mit diesem Vater sind wir zu einer Behindertenwerkstatt gegangen (…) und er war so erstaunt, was behinderte Menschen alles machen können. Nach eineinhalb Stunden saß der Vater beim Kaffeetrinken, total überfordert saß er da, mit Tränen in den Augen: Und ich habe 23 Jahre mein Kind zu Hause eingesperrt. (…) Ich möchte sofort eine Anmeldung machen.“<br /></em></p>
<p><em></em>Hinzu kommen sprachliche Barrieren.  Sie erschweren den türkischen Familien den Zugang zu wichtigen Informationen.<br />Weiter berichten die Autoren, dass türkische Familien in der Vergangenheit oft vermieden haben, ihre Probleme hinsichtlich des Zusammenlebens mit einem behinderten Kind öffentlich zu machen. Die Angst als inkompetent zu gelten, hinderte die Menschen häufig daran, Forderungen zu stellen und z.B. Wohnungsangebote zu nutzen. Zudem gab es auch Ängste bezüglich negativer Reaktionen des sozialen Umfeldes, wenn das Kind beispielsweise in eine betreute Wohnform zieht. Laut Aussage der Autoren denken die Mitarbeiter der Beratungsstellen aber, dass sich in der Einstellung zur unterstützenden Angeboten der Behindertenhilfe ein Wandel vollzieht. Hinzu kommen Barrieren, die sich aus soziokulturellen Unterschieden ergeben. (vgl. Seifert, Harmes 2012: 75).</p>
<p>Halfmann, Schlummer und Terfloth formulieren zur Thematik <em>Barrieren der</em> <em>Inanspruchnahme</em>, dass in den Fallbeispielen hauptsächlich zwei Zugangsbarrieren im Vordergrund stehen. Man spricht hier von <em>Informationsdefiziten, sprachlichen und kulturellen Verständigungsschwierigkeiten</em>. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 95)<a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span></span></a></p></div>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_60">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_64  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Inklusion und interkulturelle Öffnung<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Um Barrieren fortschreitend abzubauen, gibt es in den Vereinen und Organisationen der türkischen Community in Berlin bereits verschiedene Angebote für Menschen mit Behinderung. Laut Aussage der Autoren nehmen vorwiegend Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen diese Angebote in Anspruch. (vgl. Seifert, Harmes 2012: 75)<br />Die Autoren Halfmann, Schlummer und Terfloth blicken zurück und sind der Meinung, dass eine interkulturelle Öffnung sozialer Dienste und Einrichtungen zu beobachten ist. „Dies gilt auch für die Fachverbände für Menschen mit Behinderung und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die […] 2012 die <em>Gemeinsame Erklärung zur interkulturellen Öffnung und zur kultursensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Migrationshintergrund </em>veröffentlichten.“<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><span>[1]</span></a></p>
<p>Auf dieser Erklärung basiert auf die UN-Behindertenrechtskonvention, die als oberste Ziel eine inklusive Gesellschaft hat. <em>Inklusion</em> wird folglich von Verbänden und Organisationen so definiert, „[…] dass jeder Mensch unabhängig von persönlichen Eigenschaften und individuellen Fähigkeiten, ethnischer und sozialer Herkunft, Geschlecht und Alter vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilhaben und sie mitgestalten kann. Eine inklusive Gesellschaft schätzt die Vielfalt menschlicher Eigenschaften und Fähigkeiten als ihren eigentlichen Reichtum (Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung/BAGFW 2012,1).“</p>
<p>Die oben genannte Erklärung beinhaltet folgende Maßnahmen und bezieht sich auf die Verbände, Einrichtungen und Dienste der Hilfen für Menschen mit Behinderung, an Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Organisationen, sowie an Politik und Sozialverwaltungen (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 103):</p>
<ol>
<li>die Verankerung der interkulturellen Öffnung im Leitbild, im Qualitäts- &amp; Personalentwicklungsprozess,</li>
<li>die Erarbeitung von Konzepten, Leitlinien und Evaluationskriterien,</li>
<li>die Förderung und er Erwerb interkultureller Handlungs- und Managementkompetenz,</li>
<li>die Kundenorientierung und er Abbau von Zugangsbarrieren sowie</li>
<li>die Kooperation und Vernetzung zwischen Kindertagesstätten, Schulen und Diensten der Behindertenhilfe sowie Organisationen der Migrationsarbeit und den Migrantencommunities (Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung/BAGFW 2012, 4 f.)</li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die abgebildeten Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung und Inklusion in Bezug auf Migration und Behinderung stellt für die Einrichtungen und Organisationen der Behindertenhilfe zukünftig eine große Aufgabe dar. Es wird ein langwieriger Prozess mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, sein.  (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 104)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_61">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_65  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Interkulturelle Kompetenz<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es bedarf Interkultureller Kompetenz in Bezug auf die Arbeit mit Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund. Laut Autoren ist es aber unmöglich, ausreichend spezifisches Wissen über die vielfältigen Kulturen, Lebensweisen, Ansichten und Glaubensrichtungen der Migranten zu erlangen. Die Fachkräfte sollten daher ihren Fokus in ihrer Arbeit eher auf die Beziehungsgestaltung legen. So können in Gesprächen die unterschiedlichen Sichtweisen und Hintergründe der Biografie in Erfahrung gebracht werden.</p>
<p>Die Autoren erwähnen in diesem Zusammenhang, dass es hierbei hilfreich ist, wenn man über Länder- und kulturspezifisches Wissen verfügt und politische Rahmenbedingungen kennt. Fachleute sollten dabei aber offen bleiben und nicht von vornerein Situationen bewerten. Denn nicht alles ist auf jeden übertragbar. <br />„In Anbetracht der bisherigen Ausführungen kann Interkulturelle Kompetenz beschrieben werden als Kompetenz, auf der Grundlage bestimmter Haltungen und Einstellungen sowie Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten in interkulturellen Situationen angemessen und effektiv zu interagieren“</p>
<p>Um dies als Mitarbeiter der Behindertenhilfe zu gewährleisten, bedarf es <em>interkulturell kognitive Kompetenzen </em>und <em>interkulturelle Handlungskompetenzen. </em>Weiter schreiben die Autoren, dass diese Kompetenzen zusammenhängen mit Einstellung und Haltung der Fachleute, sowie mit sozialen und kommunikativen Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen. Halfmann, Schlummer und Terfloth verweisen hier auf den Autor Gaitanides 2003. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 106)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_62">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_66  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Beratung und Unterstützung &#8211; Rahmenbedingungen<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Oberstes Ziel ist es, Familien mit Migrationshintergrund und einem Kind mit Behinderung schnellstmöglichen Zugang zum Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen zu ermöglichen. Laut Halfmann, Schlummer und Terfloth ist dies im Sinn der interkulturellen Öffnung der Behindertenhilfe. Die Autoren verweisen wie auch schon in vorrangegangenen Punkten hier auf die UN- Behindertenrechts-konvention (Artikel 4, Absatz 1 h,i):</p>
<p>„h) für Menschen mit Behinderungen zugängliche Informationen […], sowie andere Formen von Hilfe, Unterstützungsdiensten und Einrichtungen zur Verfügung zu stellen;</p>
<p>i) die Schulung von Fachkräften und anderem mit Menschen mit Behinderungen arbeitendem Personal auf dem Gebiet der in diesem Übereinkommen anerkannten Rechte zu fördern, damit die aufgrund dieser Rechte garantierten Hilfen und Dienste besser geleistet werden können (Bundesbehindertenbeauftragter 2010, 16).“</p>
<p>Wie unter Interkultureller Kompetenz beschrieben, ist es in Anbetracht der Interkulturellen Öffnung wichtig, dass sich die Behindertenhilfe und ihre Organisationen und Einrichtungen weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Weiterbildung des Fachpersonals und anderen Mitarbeitern.</p>
<p>Halfmann, Schlummer und Terfloth formulieren diesbezüglich, dass ein Bildungsangebot mit dem Schwerpunkt <em>Interkulturelle Heil- und Sonderpädagogik </em>als zentraler Bestandteil in heil- und sonderpädagogischen Studiengängen, sowie bei beruflichen Ausbildungen und entsprechenden Fortbildungsprogrammen entwickelt werden müsste. Um mit den Familien angemessen kommunizieren zu können, schlagen die Autoren vor, Dolmetscher- und Übersetzungsdienste zu initiieren. Dies würde den Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang zu für Angeboten der Behindertenhilfe erheblich erleichtern.</p>
<p>Weiter besteht aus der Sicht der Autoren die Notwendigkeit das Recht auf zugängliche Informationen umzusetzen. Abgesehen von der Klärung der Finanzierung, müssen die beratenden Angebote seitens der Behindertenhilfe <em>alle </em>Familien mit einem behinderten Kind erreichen.</p>
<p>Halfmann, Schlummer und Terfloth weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass empirische Untersuchungen ergeben haben, dass die Familien direkt nach der Geburt ihres behinderten Kindes auf der Suche sind nach entsprechenden Hilfsangeboten, diese aber oft fehlen. Wenn die Kinder eine <em>komplexe Behinderung</em> haben, werden die Familien relativ früh mit dem deutschen Hilfesystem in Berührung kommen, bedingt durch die notwendige medizinische Versorgung. Die Autoren kommen daher zum Ergebnis, dass für diese Menschen z.B. in Krankenhäusern und Kinderarztpraxen ein geeigneter Ort ist, Beratungsangebote zu ermöglichen.</p>
<p>Hinzu kommt der Gedanke, den Familien Berater an die Seite zu stellen. Denn oft fehlt den Menschen die Orientierung und die Selbstständigkeit sich an die entsprechenden Stellen zu wenden, hauptsächlich bedingt durch sprachliche Barrieren. Dies erfordert ein Umdenken und eine Umstrukturierung der beratenden Stellen. Im Gegensatz zu einer <em>Komm- Struktur</em> der Beratungsstellen wäre es sinnvoll eine <em>aufsuchende Arbeit </em>zu implementieren. So könnte langfristig eine gute Versorgung gewährleistet werden.</p>
<p>Wenn Familien sich beispielsweise nicht direkt nach der Geburt für Unterstützungsangebote entscheiden, können sie dies zu einem späteren Zeitpunkt tun. Denn durch einen direkten Berater seitens der Behindertenhilfe, haben Eltern auch zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit auf Angebote (z.B. Frühförderung, Kindergarten, Schule, Arbeit) zuzugreifen. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 125 ff.)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_63">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_67  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Beratungsstellen und Vereine<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das im letzten Punkt beschriebene Beratungsangebot für Menschen mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind könnte eine Schnittstelle sein, wo Familien die wichtigsten Informationen bekommen, um ihrem behinderten Kind in Deutschland ein gutes Leben zu ermöglichen. Man spricht hier von Informationen über das Hilfesystem im Allgemeinen wie z.B. <em>Servicesstellen nach SGB, Krankenkasse, Pflegekasse etc.</em> und Informationen zu den verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe wie z.B. <em>Beratungsangebote, Frühförderung, Werkstätten für behinderte Menschen/WfbM, heil- und sonderpädagogische Kindergärten, Wohnangebote, Freizeitangebote, Unterstützungs- und Entlastungsangebote.</em></p>
<p>Dazu kommen rechtliche Aspekte, wie z.B. ein Behindertenausweis beantragt werden kann. Weiter erwähnen die Autoren, dass es wichtig ist, die gesamte Familie einzubeziehen, z.B. mit <em>Selbsthilfegruppen, Mutter-Kind-Kur etc. </em>Optimal wäre es zudem, die Familien nicht nur zu beraten, sondern auch lebenspraktisch zu unterstützen, z.B. beim Beantragen eines Schwerbehindertenausweises, von Hilfsmitteln, Pflegestufen usw. (vgl. Halfmann, Schlummer, Terfloth 2014: 127)<br />„Zusammenfassend sollte es sich also um ein inhaltlich kompaktes Angebot aus einer Hand handeln“</p>
<p>Die Bundesvereinigung <em>Lebenshilfe e.V. </em>bietet hinsichtlich Unterstützungsangeboten für Familien mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind schön länger konkrete Hilfe an. Auf der Internetseite des Vereins findet man Kontaktdaten der verschiedenen Anlaufstellen. Weiter können sich die Fachkräfte über Links der Webseite Informationen und Wissen zum Thema Migration und Behinderung einholen und sich selbstständig fortbilden. (vgl. Brocke, Stolp, Zobel 2017)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_64">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_68  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Fazit<br /></strong></h4></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Fokus in dieser Arbeit liegt vorwiegend auf der <em>Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind</em>. Wie die Untersuchung gezeigt hat, spielen die Verbände und Vereine der <em>Behindertenhilfe</em> in Deutschland bereits eine erhebliche Rolle dabei. Beispielsweise bietet die Lebenshilfe e.V. konkrete Hilfen für diese Personengruppe an und initiiert Projekte dahingehend. Allerdings wurde im Zuge der Recherche zu dieser Arbeit deutlich, dass Barrieren immer wieder den Zugang zu Informationen und Hilfen erschweren. Vor allem sprachliche Barrieren verhindern in vielen Fällen die adäquate Versorgung der Familien und ihren behinderten Kindern. Weiter wurde deutlich, dass sich die Behindertenhilfe und ihre Mitarbeiter im interkulturellen Sinne weiter öffnen müssen. Denn aufgrund der dargestellten Ergebnisse kann man sagen, dass zwar Ansätze und Ideen zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und einem behinderten Kind zu erkennen sind, diese aber noch lange nicht ausreichen, um alle Familien zu erreichen. Deshalb wurden von der Autorin einige Anregungen skizziert, wie die Einrichtungen der Behindertenhilfe und deren Fachkräfte gezielter an die Familien herantreten können. Die Idee, den Familien beispielsweise einen Berater an die Seite zu stellen, der sie über viele Jahre begleitet und immer mit den wichtigsten Informationen entsprechend der Lebensphasen (Frühförderung, Kindergarten, Schule, Arbeit etc.) versorgt, erscheint als sehr sinnvoll. Inwiefern es solche Überlegungen und Methoden bereits in der Praxis gibt und ob diese bereits umgesetzt werden, müssten weitere empirische Untersuchungen zeigen. Zudem wäre es lohnenswert, zu erforschen, inwiefern konkrete Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter der Behindertenhilfe im Kontext von Migration und Behinderung angeboten werden. Abschließend kann man sagen: nur wenn die Basis mit kulturspezifischen Wissen ausgestattet ist und sich weiterbildet, kann den Familien adäquat Hilfe und Unterstützung angeboten werden und Integration erfolgreich gelingen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_65">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_69  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Quellen<br /></strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>bvkm: Düsseldorf: Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte<br />Menschen e.V. (bvkm) <a href="http://bvkm.de/unsere-themen/migration-integration/">http://bvkm.de/unsere-themen/migration-integration/</a> [Stand<br />07.06.17]“.</p>
<p>Brocke, P.; Stolp, A.; Zobel, A.: Lebenshilfe. Marburg:<br />Bundesvereinigung Lebenshilfe<br />für Menschen mit Behinderung e.V. <a href="https://www.lebenshilfe.de/migration-und-behinderung/">https://www.lebenshilfe.de/migration-und-behinderung/</a><br />[Stand 17.05.17]“.</p>
<p>BR Fernsehen (2017). Gehörlose Flüchtlinge in Deutschland. <a href="http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-%09statt-hoeren/sehen-">h</a><a href="ttp://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-%20            statt-hoeren/sehen-  statt-hoeren-gehoerlose-fluechtlinge-adressen-             100.html">ttp://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-</a><a href="ttp://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-%20            statt-hoeren/sehen-  statt-hoeren-gehoerlose-fluechtlinge-adressen-             100.html">statt-hoeren/sehen-  statt-hoeren-gehoerlose-fluechtlinge-adressen-</a><a href="ttp://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sehen-%20            statt-hoeren/sehen-  statt-hoeren-gehoerlose-fluechtlinge-adressen-             100.html">100.html</a> [Stand 17.05.17]“.</p>
<p>Wulff, St.; Decker, S. (2012):  Aktion Mensch. Bonn: Aktion Mensch e.V. <a href="https://www.aktionmensch.de/blog/beitraege/%20            doppelt-ausgeschlossen-migranten-mit-behinderung.html">https://www.aktionmensch.de/blog/beitraege/</a><a href="https://www.aktionmensch.de/blog/beitraege/%20            doppelt-ausgeschlossen-migranten-mit-behinderung.html">doppelt-ausgeschlossen-migranten-mit-behinderung.html</a><br />[Stand06.06.17]“.</p>
<p>Halfmann, J.; Schlummer, W., Terfloth, K. (2014): Migration und<br />Behinderung. 1., Aufl., Stuttgart: W. Kohlhammer</p>
<p>Hirseland, K. (2017): Wahlpflichtbereich 2: Zielgruppe des Managements.<br />Menschen mit Migrationshintergrund. Studienbrief 2:<br />Institutionen und Akteure der Integrationsförderung. Studienbrief der<br />Hamburger-Fernhochschule.</p>
<p>McManama, B. (2015): Wahlpflichtbereich 2: Zielgruppe des Managements.<br />Menschen mit Behinderung. Studienbrief 2:<br />Einführung in die Behindertenhilfe. Studienbrief der<br />Hamburger-Fernhochschule.</p>
<p>Meisen, S. UN-Behindertenrechtskonvention. Online im Internet: „URL:<br /><a href="https://www.behindertenrechtskonvention.info/">https://www.behindertenrechtskonvention.info/</a> [Stand 10.10.17]“.</p>
<p>Seifert, M.; Harmes, J. (2012): Migration und Behinderung.<br />Teilhabebarrieren und Teilehabechancen aus Sicht der türkischen<br />Community in Berlin., Berlin:<br />Praxis und Management.<br /><a href="https://scholar.google.de/scholar?q=migration+und+behinderung%20           ++praxis+und+management&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=             scholart&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjb9MXkvPvTAhXMKlAKHZtjABgQg            QMIJzAA">https://scholar.google.de/scholar?q=migration+und+behinderung</a><a href="https://scholar.google.de/scholar?q=migration+und+behinderung%20           ++praxis+und+management&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=             scholart&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjb9MXkvPvTAhXMKlAKHZtjABgQg            QMIJzAA">++praxis+und+management&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=</a><a href="https://scholar.google.de/scholar?q=migration+und+behinderung%20           ++praxis+und+management&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=             scholart&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjb9MXkvPvTAhXMKlAKHZtjABgQg            QMIJzAA">scholart&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjb9MXkvPvTAhXMKlAKHZtjABgQg</a><a href="https://scholar.google.de/scholar?q=migration+und+behinderung%20           ++praxis+und+management&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=             scholart&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjb9MXkvPvTAhXMKlAKHZtjABgQg            QMIJzAA">QMIJzAA</a>  [Stand 17.05.17 ]“.</p>
<p>Wansing, G.; Westphal, M. (2014): Behinderung und Migration. Kategorien<br />und theoretische Perspektiven. 1., Aufl., Wiesbaden: Springer VS</p>
<p>Wikipedia (2016): freie Enzyklopädie. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Behindertenhilfe">https://de.wikipedia.org/wiki/Behindertenhilfe</a></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://caspercare.de/praxiswissen/perspektiven-zur-integration-von-migranten-mit-behinderung/">Fachartikel: Perspektiven zur Integration von Migranten mit Behinderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://caspercare.de">caspercare.de</a>.</p>
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